Botox

Botox

Fälschlicherweise wird Botulinumtoxin A auch Botox genannt, weil in den Medien und Boulevardblättern immer wieder Berichte über Botox erscheinen, über Botox-Parties, über maskenhafte Botox-Gesichter etc..

Die meisten Menschen benutzen daher den Begriff Botox und kennen den Begriff Botulinumtoxin A gar nicht. Botulinumtoxin A ist eine biotechnologisch hergestellte und somit vegane Substanz. Die extreme Verdünnung verhindert allerdings Vergiftungen. Mit Botulinumtoxin A werden in der ästhetischen Medizin vorwiegend Mimikmuskeln der Stirn und der Schläfe behandelt, seltener in anderen Gesichtsarealen.

 

Stirnfalten, Glabellafalten, Zornesfalten, Lachfalten, Krähenfüße und Unterlidfältchen werden hauptsächlich mit Botulinumtoxin A behandelt. Wenn diese Falten sie sehr tief eingeprägt sind kommt zusätzlich mit Hyaluronsäure als Füllmaterial zum Einsatz.

Botulinumtoxin hilft aber auch bei übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose). Auf dem Bild sieht man die üblichen Injektionspunkte in der Achselhöhle.

 

 

 

 

 

 

 

Bei Haarausfall und Akne wird das Botulinumtoxin in kleinen Mengen nur in die betroffenen Bereiche injiziert.

Bei Männern benötigt man auf Grund der Dicke der Haut und der Stärke der Muskeln oft mehr Injektionsmaterial als bei Frauen. Die Wirksamkeit und die Haltbarkeit von Botulinuminjektionen hängen auch bei Frauen von der Dicke der Haut und von weiteren Faktoren ab, wie Stärke der Mimik, Wärmeeinwirkung (Sonne, Sauna, Sport) und auch Resistenzen gegen Botulinumtoxin, die man durch Vorbehandlungen oder frühere Lebensmittelvergiftungen erworben hat.

Medizinisch indizierte Behandlungen mit Botulinumtoxin A sind: Blepharospasmus (Lidkrampf), motorische Tics, Spasmus hemifacialis (Gesichtsteillähmung), Neuropathischer Schmerz, aber auch MigräneSpannungskopfschmerzen, TinnitusZähneknirschen (Bruxismus / CMD), und Depressionen.