Vampir-Lifting

Vampir-Lifting

Die Kurzform PRP-Therapie für das „Vampir-Lifting“ steht für Platelet Rich Plasma, was thrombozytenreiches Plasma bedeutet, das beim Vampir-Lifting mit vielen Einstichen feinster Nadeln injiziert wird. Dort, wo das Gewebe schnell erschlafft, etwa unter den Augen, an den Wangen und am Hals, wird Plasma eigespritzt.
Das Plasma entsteht, wenn man Blut gleich nach der Entnahme aus der Vene zentrifugiert, die roten und weißen Blutkörperchen entfernt und mit Calciumchlorid und speziellen Aminosäuren versetzt. Was dagegen im so entstandenen Plasma bleibt, sind Thrombozyten, die Blutplättchen, die wie die weißen und roten Blutkörperchen zu den Zellbestandteilen des Bluts gehören und bei seiner Gerinnung eine Rolle spielen. Die Haut wirkt straffer und praller.
Thrombozyten enthalten sogenannte Wachstumsfaktoren, die Bindegewebszellen stimulieren, die Produktion von Kollagen und Elastin anregen und das gesamte Gewebe regenerieren.

Auch die körpereigene Produktion von Hyaluronsäure steigt nach derInjektion, dadurch wird mehr Wasser gebunden und die Haut wirkt praller.
Das unterspritzte PRP-Plasma lockt außerdem Stammzellen an, die ebenfalls die Regeneration mit Kollagenneubildung anregen.
Vor der Behandlung eine hochwirksamere als die übliche Anästhesiecreme zur örtlichen Betäubung aufgetragen. Schließlich wird Plasma in die Haut injiziert.
Die Herstellung des Plasmas dauert etwa eine halbe Stunde, danach kann es injiziert werden. Weil es ein hoch-aktiver stimulatorischer Cocktail ist, der die Regenerations- und Aufbauprozesse der Haut deutlich beschleunigt, kann sie danach eine Weile gerötet sein.